Attraktivität im social web
18Mai08
Jan Schmidt vom Bamblog von Schmidt mit Dete berichtet hier über eine Studie, deren Ziel es ist, herauszufinden inwiefern (1) die Attraktivität der “Freunde” in sozialen Netzwerken und ob (2) positive oder negative Gästebucheinträge einen Einfluss auf das eigene Image haben.
Herausgekommen ist dabei nichts besonders unerwartetes, sondern es zeigte sich, “dass sozialpsychologische Prozesse aus der Offline-Welt eben auch im Internet gelten”. Was soviel heißt wie:
- Ja, die Attraktivität der Freunde schmälert oder erhöht die eigene. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die zugesprochene Kompetenz.
- Positive Kommentare auf der Pinnwand wirken positiv, auf einen selbst.
- Negative Kommentare haben eine negative Rückwirkung auf die Person, wobei “es den interessanten Effekt [gab], dass die Probanden [in diesem Fall Studierende] exzessives Trinken, Flirten mit unattraktiven Personen oder Promiskuität nicht durchgängig als negativ ansahen – abhängig vom Geschlecht des Profileigners. Bei Männern erhöhten entsprechende Kommentare die Attraktivität, bei Frauen verringerten sie sie”.
Auch nicht verkehrt ist eine regelmäßige Teilnahme. Seit dem ich mein stasiVZ und andere Profile links liegen lasse, habe ich auch kaum/keine Einträge, Nachrichten oder sonstiges. Face-To-Face-Kommunikation macht eben doch mehr Spaß und Grüße diejenigen…
Filed under: Blogosphäre, Gesellschaft, Kultur, Uncategorized |
No Responses to “Attraktivität im social web”
Leave a Reply