Wechselwirkungen
Mensch-Maschine-Gesellschaft-Kultur

How to be a Hipster

Spätestens jetzt mit diesem nach einem schlechten RTL-Mittags-TV aussehenden Video muss einem diese Spezies, die es nicht nur in Berlin, sondern auch in jeder mittleren Kreisstadt gibt, leid tun. So einen Beitrag hat niemand verdient und zeigt nur, dass man vielleicht doch zu seinem Hipstertum stehen sollte – der Ernsthaftigkeit wegen.
Andererseits muss ich nur mal selbst meine Konsumgüter betrachten und entdecke da eine ganze Jutebeutelsammlung, Hornbrille, Matratze und Kleiderstange statt Bett und Schrank (ein Relikt aus Studienzeiten), iBook und ganz viel Vinyl von Kleinstauflagen.

Dennoch werde ich mich von rechtsreaktionären Symbolen des amerikanischen WHite Trashs, bzw. der alten und neuen deutschen Mitte wie Flanell-/Karohemden, Truckerkappen und Opel Asconas auch in Zukunft fernhalten.

Vielleicht kann man sich aus Mitleid dann doch dazurechnen. Ist ja auch schwierig mit der Individualität. Oder wie drückte es die italienische Systemtheoretikerin Elena Esposito aus: “Das Individuum machts also das, was andere machen, um anders zu sein.”

Foto unter CC BY-NC-ND 2.0 von Graham Ballantyne

via Amy & Pink

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