Archiv nach Kategorie "Uncategorized"

Buch: Daniel Kehlmann – Die Vermessung der Welt

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , , , , , , am Oktober 31, 2009 von mrBTH

kehlmann

Wurde damals groß gefeiert das Buch. Nur warum? Kehlmanns Sprache ist sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte durchaus interessant, aber plätschert so ein wenig vor sich hin. Gauß, das Gö Mathematik-Genie (begegnet einem auch ständig hier) und Alexander von Humboldt, der Südamerika bereiste, werden in ihren Leben geschildert. Laut Buchdeckel „zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg“. Doch der Humor und Zugang bleibt mir fremd. Vielleicht fehlt auch der bildungsbürgerliche Hintergrund dazu. Jedenfalls kann man es gut lesen und dem Nächsten gefällt es vielleicht besser.

Netaudio Festival Livestream

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , am Oktober 8, 2009 von mrBTH

Auf Notheen läuft mehr oder weniger das ganze Netaudio-Festival als Livestream – wohl auch die Workshops. Hätte ich mir Berlin auch sparen können ;-)

Videos vom Samstag: Mein Commons? Dein Commons? Creative Commons!

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , , , , am September 23, 2009 von mrBTH

Noch Berlin-übermüdet ging es am Samstag nach Leipzig zum Tag der freien Lizenzen, bei der ich einen Vortrag über die Zukunft von Netlabels hielt. Die beiden anderen Vorträge von Nicole und Jakob führten in Creative Commons ein und beleuchteten die Vor- und Nachteile, besonders solche die im komemrziellen Umfeld entstehen können. Hier nun alle Videos

Nach kurzer Vorstellung erklärt Nicole Ebber was es mit Creative Commons auf sich hat.

Jakob Mertens erzählt von seiner Arbeit als Musikdienstleister und weist auf die Nachteile die Creative-Commons-Lizenzen im kommerziellen Umfeld mit sich bringen.

Noch gepusht von der A2N ging es bei mir spezieller um die Vor-/Nachteile von Netlabels und warum sie auch in Zukunft eine Rolle spielen sollten.

Die Abschlussrunde war aufgrund dreier Ausfälle etwas knapp geraten. Dafür stellte das interessierte Publikum viele Fragen.

Insgesamt war die Veranstaltung super. Die Leute die da waren, interessierten sich für das Thema und bei der anschließenden Party konnte ordentlich getanzt werden. Wobei mich die Qualität der Netlabel-Produktionen – bisher noch wenig mit auseinandergesetzt – stark positiv überraschte. Vielen Dank nochmal an Ariane und Jan für die gute Organisation und die tolle Bewirtschaftung.

Videos gefilmt und gepostet von Jörn Götze auf Myoon

Gedudel

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , , , , , am September 20, 2009 von mrBTH

sidstation

8-Bit-Soundchips und Sidstations sind die Wersi-und Hammond-Orgeln des ausgehenden 20. Jahrhunderts.

lambert

Klamauk Labelparty, Sa 12.09., Funkpark/Rechenzentrum, Berlin

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , , , , , am September 10, 2009 von mrBTH

klamauk-party

Kurz bevor der Herbst richtig anfängt, laden die Jungs von Klamauk zum endsommerlichen Open Air im Rechenzentrum ein und bringen ihre ganze Posse mit:

Paul Frick live (Klamauk, Kalk Pets, Tartelet, THE GYM)
Scott live (Klamauk, MBF, THE GYM, Tartelet)
Keinzweiter (Klamauk, spontanMusik, Archipel, Snork Enterprises)
Sven Laux (Klamauk, Archipel, spontanMusik, Multi Vitamins)
Tilman (Klamauk, spontanMusik, Miniatura, Seta Label)
Michael Fluhr (Klamauk, spontanMusik)

Los gehts zur närrischen Zeit um 11h und endet um 23h Uhr. Weitere Infos hier.

Mehr Lern- als Sommerpause die nächste Zeit

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , am Juni 30, 2009 von mrBTH

Nach dem grandiosen Dendemann-Auftritt mit Band und Tassen hoch und dem typisch schwülen Wetter Rheinhessens, beginnt bei mir die richtig ernste Phase meines Studiums: Abschlussprüfungen und Magisterarbeit.
Die Terminplanung steht noch nicht ganz 100%ig, aber die nächsten zwei/drei Wochen werde ich kaum Zeit zum posten finden. Danach entscheidet sich´s kurzfristig im Monatsrhythmus. Nach dem Anfang sollte es allerdings lockerer werden. Habe mir die guten Prüfungen für später aufgespart… Dann gehts weiter mit bloggen!

Also: Genießt den Sommer soweit ihr´s könnt.

Michael Jackson ist tot

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , , , , , am Juni 26, 2009 von mrBTH

Michael Jackson – Dirty Diana

Epische 80er und der Hall immer auf Zack

Michael Jacksons Tod kam überraschend, aber auch nicht allzu. In der Grundschule war er definitiv der coolste Musiker den wir in unserem zarten Alter kannten und dank MTV war er damals schon omnipräsent. Doch seitdem lief er immer nur nebenbei, obwohl er bis Mitte der 90er noch gute Musik erschuf. Danach die Skandale haben mich weniger interessiert, auch weil musikalisch nichts interessantes mehr kam.
Bei Mark Spoon war es ähnlich. Er war dann jahrelang von der Bildfläche verschwunden, nur dass mich sein unerwarteter Tod mehr getroffen hat. Medial war sein Tod kurz vor dem Comeback wahrscheinlich der angenehmere – außer man ginge davon aus, dass der King of Pop wirklich noch hätte etwas reißen können. Denke eher, die Medien hätten ihn ab Mitte Juli zerrissen.

Jackson 5 – Can you feel it

Noch als Kind in der Familiencombo: unheimlicher Discogroove mit 70ies-sci-fi-Effekten

Während sich andere Größen in ehrlicher oder geheuchelter Trauer über Michael Jackson äußern, brachte es Dionne Warwick in der FAZ genau auf den Punkt: „Wir haben eine Ikone unserer Industrie verloren.“ Oder am besten DIE Ikone. Hat doch die Musikindustrie schon lange Herzversagen, nur will ihr dahinscheiden einfach nicht einsehen. Beide hatten ihre Verkaufsrekorde in den 80ern und konnten in den 90ern noch richtig absahnen (nicht nur geldmäßig). Doch während sich MJ seine eigene Realität (Neverland Ranch) geschaffen hat, definiert die MI die Gegebenheiten einfach um und wirkt mehr psychotisch als regressiv. Vielleicht sollte man auch Michael Jacksons „Abgang“ nicht gleich als das Symbol für die sterbende MI sehen, sondern diese sollte sich ihn als Vorbild nehmen. Michael Jackson war pleite und wollte jetzt nach 2001 zum zweiten Comeback ansetzen – aus eigener Kraft und mit eigener Arbeit. Die MI hingegen, anstatt in die Hände zu spucken, versucht, durch billigsten Lobbyismus, Anwälte und Opfer spielen, wieder erfolgreich zu werden.

Nach der Abschweifung mit einigen spontanen Gedanken, wieder zurück zu dem, warum Michael Jackson den Thron des Pop-Olymp bestieg und wahrscheinlich auch nie wieder verlassen muss: seiner Musik. Und der Tanzstil. Seine Stücke sind meist genau auf den Punkt zackig und passen deshalb auch gut zu seinen Bewegungen. Harte moves, tight wie eine MPC und mit der Lockerheit eines jamaikanischen Hanfbauern ausgeführt. Kennen sollte sie eh jeder über 25 (und vielleicht auch einige jüngere).

Michael Jackson – Jam

In den 90ern mit obligatorischer Rap-Einlage

Neues aus Rüsselsheim

Veröffentlicht in Maschine, Uncategorized mit Tags , , , , am Juni 1, 2009 von mrBTH

Opel

Was soll man zu Opel noch sagen? Autos sind die neue Kohle. Marktwirtschaft ade. Willkommen im Sozialismus. Steuergeldverschwender würden diese Regierung wählen.

Opel ist neben Zensurusula definitiv das zweite Aufregthema des Jahres. Auch wenn es auf den ersten Blick „nur“ um Geld und nicht um das Grundgesetz, wobei die Einflusswünsche der Politik nicht erst seit gestern en vogue sind. Nun also wird Opel irgendwie am Leben erhalten, saniert.

Ich habe lange überlegt, was zum Thema zu schreiben. Schließlich habe ich drei Jahre zur Ausbildung im Stammwerk in Rüsselsheim verbracht, bin aber danach rechtzeitig abgesprungen. Mir tut es wirklich leid, dass Opel solche Probleme hat, zumal sie seit Anfang des Jahrzehnts nach knapp 25 Jahren wieder qualitativ gute Autos bauen, aber der Ruf bis heute ruiniert ist. Die meisten Menschen die dort arbeiten, können nichts für den Schlamassel. Das ist halt Pech.
Trotzdem ist es das Letzte Unternehmen für ihr Missmanagement zu belohnen. Weder Banken noch andere Unternehmen haben das verdient. Ein Markt mit klar gesetzten Regeln kann schon vieles selbst regulieren. Und die Hoch-Zeit des Automobils ist nun einmal vorbei. Das kann man gut oder schlecht finden, sollte aber akzeptiert werden.

Die Argumente zum Thema, vor allem die warum das Ganze Quatsch ist, finden sich an anderer Stelle und den Oldskool-Medien (Zeitungen, TV) zu Hauf.

Und dieser neu aufkeimende Nationalismus in der Debatte ist einfach nur widerlich. Da regt man sich in Berlin über den Wunderpräsident in Amerika auf, weil dieser zuerst an seine Wirtschaft, denkt aber nur an deutsche Standorte und schert sich einen Dreck um Vauxhall, Saab und die ausländischen Opelwerke (Saragossa, Gleiwitz, …). Das mit der Globalisierung – von der gerade D enorm profitiert – und der EU hat hier auch noch kein Politiker so richtig verstanden (verstehen wollen). GM ist bei Opel schon immer in Ungnade gefallen, obwohl es ohne Detroit seit 80 Jahren kein Opel mehr gäbe. Vielleicht mal Hitler die Schuld geben, da er Porsche den Auftrag für den Volkswagen gab und nicht Opel.

Nichtsdestotrotz: Nerdcores Satirebild ist einfach nur köstlich.

via Nerdcore

Führerkult kann ich gar-nicht

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , , am April 22, 2009 von mrBTH

Führerkult war mir schon immer sehr suspekt. Besonders wenn es um Politiker geht. Nachdem schon bevor Amerika einen neuen Präsident hatte, der wohl kaum besser als der alte sein wird – dabei aber jugendlicher und irgendwie (man muss schon sagen) hipper, dreht die ganze Welt am Rad und Deutschland, Führerkultnation No. 1 (Mao, Brandt, Kohl), dreht kräftig mit. Oder doch nur billige Aufmerksamkeitshascherei, die sich Provinzpolitiker, Werbe-/Pressearbeiter da anmaßen!?

Auf dem Blog Nou You Can´t tummeln sich die schlimmsten Entgleisungen, die ich gar nicht auf diesem Blog sehen will.

Platte des Tages: 3 FS – Crackerjack Stitch; 1995 Force Inc. Music Works, FIM 095

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , am Februar 23, 2009 von mrBTH

3fs

Nie hat House härter oder metallischer geklungen als auf dieser 12″. Während ich mich an drei Tracks kaum noch erinnere,  ist der Sneak Mix von „Slali Window“ einer dieser Alltime-Classics, der nirgends gespielt wird und wohl auch auf keiner Top Ten jemals vertreten sein dürfte.

Mit direktestem 909-Beat und den ständig reinhauenden metallischen Claps, schaffte es der Track nicht nur die gemietete Anlage im Niersteiner Jugendheim und meine Ohren in der Wiesbadener Hasengartenstraße zu zerfetzen, sondern macht auch heute noch neben totkomprimierten Tracks eine sehr gute Figur. Zwei Sounds und ein Drumcomputer reichen Sneak, um einen unheimlich knallenden Groove zu entwickeln und in seiner Härte besser mit Nitzer Ebbs „Let your Body learn“ mixbar ist, als mit van Heldens „Phunk Phenomenon“. Großgroß, groß. Sicherlich auch noch in 2017.

Sollte man allen aktuellen Minimalisten und DeepHousern kräftig um die Ohren hauen, bis sie wieder rohe Technik walten lassen.

Still ill, Alder

Veröffentlicht in Uncategorized am Januar 14, 2009 von mrBTH

Irgendwie immer noch krank. Am Wochenende sollte ich aber wieder fit sein und dann gibts neues. Ein Gutes hat die Krankheit aber doch. Immerhin konnte ich die ersten drei Staffeln Lost schauen ;-)

Ich kanns kaum glauben

Veröffentlicht in Uncategorized am Dezember 4, 2008 von mrBTH

Endlich wieder Internet zuhause und Telefon dazu. Dreifaches OMG!!!!!!!!

DJ VLR: Winterzeit=Hardcorezeit

Veröffentlicht in Uncategorized am Oktober 29, 2008 von mrBTH

Was soll man auch bei dem Wetter mit luftig-lockerem House anfangen, wenns draußen gefriert und sowieso alles Mittags um vier dunkel ist. Denkt sich vielleicht VLR aus Norwegen, die Spezialisten für die dunkle Jahreszeiten sind. Auf seinem Blog postet er regelmäßig Mixe die unglaublich kreativ und tight sind und vor allem genau den Wintermix aus 90er-Techno, Intelligent, Oldskool Breaks, Rave und England beinhalten der mich jedes Jahr durch die Jahreszeit rettet … Schon geil, was man mit Ableton alles anstellen kann.

Zum Breaktober-Mix gehts da lang. Danke an Subliminal_Kid für den Tip.

Tracklist Breaktober: Weiterlesen »

Barock im Minimal-Land: Jacopo Carreras

Veröffentlicht in Uncategorized am Oktober 28, 2008 von mrBTH

Bastian Thüne in De:Bug 126

Wir kennen das ja alles schon. Minimal-Bashing wird zwar dieser Tage immer beliebter, doch wenn man in die Clubs und besonders auf die After Hours geht, herrscht auch 2008 immer noch minimaler Einheitsbrei. Da paart sich gähnende Langeweile mit der langsam vor sich hintrabenden Bassdrum. Vor diesem Hintergrund überrascht und erfreut Jacopo Carreras’ Debüt-Album „From Bed To Couch“ umso mehr. Der in Berlin lebende Produzent und DJ hört zwar gerne Minimal, doch als Produzent reizen ihn andere Dinge. Statt kühler Ästhetik, wenig Bewegung und durch Hallräume geschwängerte Leere, setzt er auf Live-Athmosphäre, Klangfülle und Heterogenität. Musik, die durch ihre Fülle beides ist, für den Club und das Wohnzimmer.

„Für mich ist es unheimlich wichtig, dass die Musik einen vollen Sound hat. Da muss etwas da sein, das ich fühlen kann. Stell dir vor, du hast eine Leinwand und du willst sie anmalen. Du hast deine Farbpalette und kannst ein Schwarz-Weiß-Gemälde draus machen. Aber das ist nicht meine Art. Ich bin der Künstler, der die Farben des Lebens liebt, deswegen habe ich auch so viele Farben in meinen Tracks.“ Ein passender Vergleich, dem der überaus charmante Jacopo gleich hinterherschiebt: „Ich bin leidenschaftlicher Hobbykoch und da ist es wie mit der Musik. Denn wenn ich koche, mache ich gerne reichhaltige Saucen. Deswegen finde ich die deutsche Küche auch so gut. Es muss füllig sein.“

Das Bunte und Reichhaltige seiner Beschreibungen passen zum Leben, aus dem er seine Ideen zieht. Der 32-jährige Italiener wuchs in Rom auf. Zwischen barocker Architektur und dem Psychodelic Rock der Siebziger, spielte er schon früh in Rock- und Jazz-Bands, fing an Techno zu hören; studierte elektroakustische Musik und Komposition in Den Haag, wechselte zur politischen Philosophie und fand in Berlin nicht nur eine inspirierende Heimat, sondern gleich noch „eine zweite Familie“ obendrauf, rund um das Label Lan Muzic.

Unser kurz angesetztes Interview wuchs dann auch zu einem größeren Brunch aus, als die „Familienmitglieder“ zufällig vorbeischauten. Interessante Gespräche über Berlusconi, Open-Source-Innovationen und Zelten an der Ostsee, wie bei diesem Brunch, oder auch das Leben in einer Stadt, die es einem „komplizierten Typ“ wie ihm einfach macht, durchs Leben zu gehen, saugt er auf und setzt sie in Musik um. „Diese konstante Inspiration fordert dich jeden Tag aufs Neue heraus. Berlin ist sehr dynamisch, also musst du es auch sein.“

Der Albumtitel lässt diese Dynamik kaum erahnen. „From Bed To Couch“ klingt eher nach der Programmatik einer Thievery Corporation als nach treibendem Techno, Plaid und clicks`n`cuttigen Breaks-Einschüben, Glockenspiel à la Kompakt  oder die im ersten Stück verarbeitete synthetische Reinkarnation eines Jimi Hendrix. Dass in vielen Produktionen Melodien fehlen, ist etwas anderes, das ihm neben zu statischer und komprimierter Musik abgeht: „Ich habe oft das Gefühl andere Musiker denken: ‘Oh, das ist zu melodisch, das lasse ich lieber raus’. Bei mir ist das anders. Ich mag melodische Stücke.“

Viel Arbeit, wenig Netz

Veröffentlicht in Netz, Uncategorized mit Tags , , , , , , , am Oktober 25, 2008 von mrBTH

Nach der perfekten Netzversorgung in Berlin, bin ich im Offline-Land angekommen. Scheiß Arcor. Und das Uni-Funknetz ist so lahm wie ein 56k-Modem – manchmal auch wie ISDN (aber nur in Glücksmomenten). Dazu noch ne mündliche Prüfung am Dienstag. Versuche nächsten Mi mal nen adäquaten Zugang zu finden, um das zu posten, was sich schon seit Wochen anstaut …

Mercury Rev – Strange Attractor

Veröffentlicht in Uncategorized am September 30, 2008 von mrBTH

Seit gestern ist endlich „Snowflake/Midnight“ erschienen. Parallel dazu veröffentlichen Mercury Rev ein weiteres Album. „Strange Attractor“ klingt noch elektronischer als sein Pendant. Und das alles als Umsonst-Download. Einfach auf ihrer Homepage in die Liste eintragen und nach zwei Minuten kann man Mercury Rev genießen.

Heute Sneaker-Flohmarkt, Solebox

Veröffentlicht in Uncategorized am August 22, 2008 von mrBTH

Von 15h bis spät Abends findet heute der Sneaker-Flohmarkt „Solemart“ in der Solebox (im Westen) statt. Und da ich gerade noch so faul bin, findet ihr hier die Infos; Adresse, Anfahrt und Mappe inklu!

Kunst & Kommerz

Veröffentlicht in Kultur, Uncategorized mit Tags , , , am August 21, 2008 von mrBTH

Der Komponist Johannes Kreidler will demnächst ein 33-sekündiges Stück, bestehend aus 70200 Samples medienwirksam bei der GEMA in Berlin anmelden. Dazu karrt er die dafür benötigten 70200 Formulare mit LKW und Trägern an. „Presse und Schaulustige sind während der Aktion willkommen“, so Kreidler auf dem Video. Mit der Aktion „Product Placements“ möchte er das Urheberrecht kritisieren, da es nicht sein kann, “dass eine ästhetische Frage mit einer juristischen Frage identisch ist”.

Nachdem sich die Nachricht vor zwei Tagen über die halbe Blogosphäre verbreitetete und meistens unkritische Zustimmung fand, fiel mir direkt die eine Simpsons-Folge ein, wo der Wunderheiler auf der Bühne steht, irgendnen Quatsch erzählt und alle zu seinem Büchertisch laufen, um seine Lebensratgeber-Lektüre zu kaufen. Lisa stand dann da und meinte „Ey! Der verkauft euch doch nur abgedroschene Allgemeinplätze“ und Carl antwortete „Ja! Aber was für welche!“. So kommt mir diese Aktion vor. In Fact: Wenn ich schon Kunst mache, dann doch bitte nachher an die Medien und nicht so ne Ego-Show abliefern, mit ner billigen, fiktiven Presseshow à la Schleyer-Entführer und nem zwanghaften Versuch das Studio Braun zu imitieren. GEMA-Kritik ist wichtig, aber so abgedroschen-allgemeinplatzig wie da, ists einfach nur ein Schuss in den Ofen. Dennoch amüsant die Vorstellung mit den Zetteln.

DnB-Gottesdienst

Veröffentlicht in Humor, Musik, Uncategorized mit Tags , , , , , , , am August 15, 2008 von mrBTH

Auch ne Ansage

Veröffentlicht in Uncategorized am August 15, 2008 von mrBTH

Ready for the Tenorion

Veröffentlicht in Uncategorized am August 15, 2008 von mrBTH

Mit M vor eineinhalb Wochen das Tenorion entdeckt, dran rumgespielt und nach drei Minuten entnervt aufgegeben, da wir nur Sounds rausbekamen, die nach Musik moderner Kunstinstallationen klang. Etwas tiefer taucht da schon Little Boots in die Matrix des Tenorion ab und interpretiert damit meinen Frühjahrshit neu.

In bester… Weiterlesen »

Tecktonik heute Abend im HAU Zwei

Veröffentlicht in Uncategorized am August 15, 2008 von mrBTH

Durchgeknallte Franzosen tanzen Breakdance (wie) auf Crystal zu ner Mischung aus 90er-Gabba-Hardtrance. Heute Abend im HAU Zwei in Kreuzberg. U-Bahn: Möckernbrücke.

Photo by Viernest under cc.

Modification

Veröffentlicht in Uncategorized am August 13, 2008 von mrBTH

Das Foto mit dem Hemd wollte schon lange gemacht werden. Ursprünglich dachte ich an einen lindgrünen B-Kadett, der aber nicht so ohne weiteres aufzutreiben war ;-) Beim durch-die-Gegend-schlenden dann diese schicke Vespa entdeckt – mitsamt ihrer Besitzerin, die etwas  Abwechslung in ihren Boutiquen-Alltag bekam…

re-activ-8-ed

Veröffentlicht in Uncategorized am August 12, 2008 von mrBTH
http://flickr.com/photos/landii/

http://flickr.com/photos/landii/

Nach den den letzten beiden Wochenenden weiß ich wieder, was mich vor Ewigkeiten so an Techno fasziniert hat. Dazu brauchte es nur eine ganze Zeit lang Abstand und Besinnung auf das wesentliche. Die letzten zwei Jahre sank mein Technokonsum bis unter den Teppich, aus Gründen, die ihr wahrscheinlich wisst. 

Am Freitag vor eineinhalb Wochen war es dann soweit. Der alte Tresor hat es mir in der Leipziger schon angetan und das wollte ich auch gerne als Re-Edit sehen. Das Publikum mit einer Mischung aus Umlandbevölkerung und Touris fühlte sich im Vorfeld schlimmer an, als es dann war. Eigentlich wars sogar gut, denn so konnte ich in Ruhe tanzen. Mit I eine Vernissage zum Auftakt besucht und dann gegen zwei das Vattenfall-Gebäude gesucht. Ziemlich mächtig erschien das Kreislogo an den Wänden der Industrieanlage. Im inneren Verwirrung: es geht nach oben (Batterieraum, Housefloor), nach links (Örtlichkeiten, Souvenirshop), nach rechts (Tuna-Bar) und unten (Tresorraum). Der Batterieraum wurde von lokalen Newcomern beschallt. Techhouse in der Tresordefinition, was dann grooviges Techno an der Schnittstelle zu House heißt, bspw. der Eight Miles High Rmx von Blazes „lovelee dae“. Auf diesem Level gings den ganzen Abend weiter und mit der guten Anlage passte das wunderbar zum eingrooven.

Im Tresor war Stahlgewitter angesagt. Bedenken hatte ich wegen Pacou, den ich mir vor Jahren im alten Tresor angehört habe und nach fünf Minuten gehen musste, weil das damalige 145-BPM-Geknalle doch viel zu heftig war. Jetzt legte er Anfangs melodiösen Techno auf und griff erst später du deftigerem, ohne sich in dieses Haudrauf festzubeißen. Gegen vier begann Regis, die eine Hälfte der British Murder Boys, und beließ es bei knochentrockenen Detroit und Englandstuff der 90er. Einfach nur knallig bei moderaten 135 BPM, konnte ich ausgelassen tanzen, bis ich endgültig schlappmachte und gegen halb sechs den Laden verlassen habe.

Fazit: Für mich war es die Befreiung aus der Enge Göttingens. Endlich gute, laute und tanzbare Musik. Eigentlich ging es auch immer nur darum. Richtig genussvoll. Und schön, dann einfach nach Hause zu gehen und in der Stadt zu wohnen und nicht nur Urlaub zu machen.

Fazit Tresor: Mächtig ist das Ding und auch wenn es ein brauchbarer Club ist, scheint mir der Tresor-Zug abgefahren. Der Batterieraum hat eine gute Anlage und ist gut, nur viel zu hell, mit seinen Videospielereien und der Bar direkt an der Tanzfläche. Im Tresor kam es mir vor, wie in einem Freilichtmuseum. Hier und dort ein paar originale Relikte angebracht und die Bricolage ist perfekt. Retro hin oder her, die Postfächer und die Gitter gehören ins Museum oder man baut den Raum komplett nach. Im viel größeren jetzigen Tresorraum wirken die Artefakte deplacé. Die Decken sind zu hoch, das Soundsystem zwar laut, aber nicht besonders gut und hell war es obendrein. Gut, der Männeranteil lag bei 80%. Für eine Heten-Party auch etwas hoch. Das Highlight hingegen ist der Gang von der Kellertreppe in den Tresorraum. Ein ca. 30m langer dunkler Gang, der eine Lichterkette an der Decke führt, die von Blitzen durchschossen wird und ab und zu ein lilanes Licht-Gewitter von der Seite knallt. Das hat einen ungewohnt geilen Effekt und sollte mal in Berlins U-Bahnnetz installiert werden.

Update: Dubstep

Veröffentlicht in Uncategorized am August 11, 2008 von mrBTH

2006 und 2007 war definitiv Burials Jahr. Mit seinen beiden ersten Alben sorgte er auch außerhalb des DS-Universums für großes aufsehen. In die völlig falsche Richtung ging leider sein Ansatz anonym zu bleiben, um in Ruhe Tunes zu basteln. Das Geheimnis ist ja jetzt gelüftet und verschaffte eh nur Mythenbildung. Wobei, das vorläufige Aus der groß angekündigten DJ-Kicks! wird sicherlich weitere Geschichten um Burial provozieren.

Anders bei seinem holländischen Kollegen Martyn. Völlig unverschleiert tritt er vor die Linse und präsentiert mit seinem Label 3024, den Dubstep, den ich mir seit letzten Sommer wünsche, als ich im Hardwax die erste „Detroitstep“-Scheibe hörte. Oder wie Thaddi es ausdrückt:

Martyn hat den Dreh komplett raus und bringt Dubstep endlich dahin, wo ich die Musik schon lange sehe, zur definitiven Symbiose aus Break und Detroit.

Bin jetzt schon auf diese 12″ gespannt. Nebenbei betreibt er auch einen Blog und ist/war vorher auch schon als DnB-Produzent aktiv.

2562, ebenfalls aus den Niederlanden, fabriziert ebenso feinen Dubstep, wie Martyn. Mit Käsehobel schabte er sich durch die Schichten der hardwaxchen Dubinterpretationen und nahm dieses akustische Erbe zum Ausgangspunkt seines Materials. Sein Album Aerial gehört sicherlich zu den besten des Jahres.

In soundtechnisch diametral entgegengesetze Richtung geht das im Frühjahr releaste Album (Diary of an Afro Warrior) der Dubstep-Ravesau Benga. Hier wobbelt es, bis Omas Mokkatassensammlung olympiaverdächtig durch die Wohnung hüpft. Dennoch kein pures Testosteron-Geprotze sondern, einfach nur eine andere Richtung, auch wenn Herr Benga bei seinen Sets, doch etwas arg eintönig klingt. Auf dem Album glücklicherweise nicht, denn dort findet sich von Abfahrt wie bei „nights“ hin zu trancigem, wie bei meinem Favoriten „pleasure“, einiges aus der musikalischen Bandbreite.

Superlauncher 2002-2005

Veröffentlicht in Uncategorized am August 6, 2008 von mrBTH

Quirliger Killer-Funk aus dem Hause Lorsbach, der irgendwo zwischen klassischem Elektro, Mille Plateaux und Akufen einzuordnen ist – oder so klingt, wie sich die Posse um Boogizm, Paradroid und Spontan ihr Musikuniversum zusammenbasteln. Veröffentlicht wurden die, als Best Of kompilierten Tracks seinerzeit auf Over-X-Posure, dem Sublabel von Overdrive Records und jetzt auf dem griechischen Netlabel memoryformat.

Zip-Download (40mb)

Mijks Geheimszirkel

Veröffentlicht in Uncategorized am August 1, 2008 von mrBTH

DIE „Doku“ scheint ja einige aufgewühlt zu haben. So viel Interesse neuerdings an in- und offizieller Geschichtsschreibung einer Bewegung, eines Sounds, einer anderen Art des Feierns, Produzierens und Arbeitens, die so gar nicht zum phuturistischen Movement passt. Nun also auch „Spon“. Glücklicherweise wurde der Artikel von Mijk van Dijk geschrieben, einem der zumindest dabei war und seine Eindrücke in angenehme Worte fasst.

Und wie schon zu Frontpage-Zeiten das ewige Gedisse in den Kommentaren, wer denn nun realer ist oder nicht.